Urlaub in der Dominikanischen Republik
Im Grunde genommen ist der größte Teil der Küstenlinie der Dominikanischen Republik auf Pauschaltourismus ausgelegt. Ausnahmsweise ist der Südwesten zu nennen. Dort wird man eher mehr Einheimische als Touristen antreffen. Playa San Rafael und Playa Pedernales sind hier beispielhaft zu nennen. Surfer hingegen werden vor allem die Nordküste lieben. 
Aufgrund der dort vorherrschenden Passatwinde liegen dort meist gute Bedingungen vor. Die Nordküste ist daher für Kite- und Windsurfer interessant. Der Individualtourismus in der Dominikanischen Republik tritt erfreulicherweise zunehmend aus seinem Nischendasein hervor.
(Foto: pixelio.de, Fotograf: Wolf Hard)
Da der Tourismus schon längst zur tragenden Säule der dominikanischen Wirtschaft geworden ist, sind die Verantwortlichen natürlich bemüht ein positives Image nach außen zu transportieren. Galt die “Dom Rep.“ noch bislang vor allem als Karibikziel zu günstigen Konditionen, so ist man jetzt bemüht diesen Ruf ein wenig zu relativieren. Zum Einen wird man stellenweise exklusiver und zum Anderen will man die Urlauber auch etwas mehr ins Landesinnere locken. Zu diesem Zweck ist man aktuell bemüht das Straßennetz weiter auszubauen, um günstige Anbindungen ins Landesinnere sowie zu den kulturträchtigen Städten (allen voran Santo Domingo) zu schaffen. Damit will man auch erreichen, dass die Einnahmen aus dem Tourismus auch größeren Teilen der Bevölkerung zukommen können. Bislang verdienen nämlich vor allem die Reiseveranstalter und Hotelbesitzer am Tourismus. Die Dominikaner im Landesinnern bzw. im Hinterland haben das Nachsehen. Der relative Wohlstand einiger Dominikaner beschränkt sich bisher schwerpunktmäßig auf die Küstengebiete. Daher auch die große Einkommensdiskrepanz in der Bevölkerung.
Abgesehen davon erhoffen sich die Verantwortlichen, dass die Dominikanische Republik und ihre Kultur Außenstehenden durch zunehmenden Individualurlaub näher gebracht wird, anstatt nur auf paradiesische Strände reduziert zu werden. weiterlesen »