Allgemeine Hinweise

Zwischen den Großstädten und den Touristenzentren bestehen eigentlich gute Verkehrsverbindungen und die Straßen sind gut ausgebaut. Von der Leihe eines Mietwagens sollte man jedoch eher absehen. Zum Einen sind nicht wenige Anbieter recht teuer und zum Anderen ist die Fahrweise im Land irgendwo zwischen unberechenbar und rabiat einzuordnen. Nach Unfällen ist Fahrerflucht ein häufiges Delikt, da viele noch nicht einmal versichert sind oder gar keine Fahrerlaubnis haben. Zudem ist es nach Unfällen mit Personenschäden nicht selten, dass man erst einmal einen Tag hinter Gittern verbringt. Wer also das Abenteuer Mietwagen in der Dominikanischen Republik wagt, der sollte am besten so entspannt und defensiv Fahren wie ein Heiliger.

Außerdem gibt es öffentliche Verkehrsmittel zur Genüge. Mit Großraum Taxis oder Bussen lassen sich weite Strecken zurücklegen. Bei den Großraum Taxis ist der Preis im Voraus oft verhandelbar. Innerorts kann man auf die kuriosen Mopedtaxis zurückgreifen. Diese bieten bis zu drei Leuten Platz.

Nicht minder sonderbar muten die hiesigen Tankstellen an. Diese sind Stände an denen viele „President“ Flaschen stehen (das hiesige Bier). Das sind in der Tat Tankstellen und keine Getränkehändler. Zwischen den 8 Flughäfen in der Dominikanischen Republik gibt es einige wenige Linienflüge, die den Fernverkehr ergänzen.

Ein Auslandsreisekrankenversicherung ist empfehlenswert, wenn nicht gar notwendig. Da die Dominikanische Republik außerhalb der EU liegt, besteht auch kein Sozialversicherungsabkommen mit Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dadurch kommen die Krankenkassen nicht für eine ambulante oder stationäre Behandlung von Erkrankungen und Unfällen auf. Gerade hinsichtlich der Infektionserkrankungen (wie Malaria oder Denguefieber) ist dies ein Risiko, für das man ungünstigenfalls teuer bezahlen kann. Richtig teuer wird es dann, wenn gar ein Rücktransport in die Heimat notwendig wird. Eine Auslandsreisekrankenversicherung sollte deshalb im eigenen, finanziellen Interesse abgeschlossen werden.

Die Stromspannung der Anschlüsse in der Dominikanischen Republik liegt bei 110/120 Volt (nur selten sind 220 Volt verfügbar). Man benötigt daher meist einen Stecker nach amerikanischem Standard für Elektrogeräte. Nur bei den seltenen Ausnahmen ist der Euro Stecker möglich. Wenn ab und zu mal der Strom ausfällt, sollte man sich nicht allzu viel dabei denken. Das kann nämlich häufiger vorkommen. Die meisten Hotels haben dementsprechend Generatoren.

Die Zeitverschiebung in der Dominikanischen Republik gegenüber der mitteleuropäischen Zeit beträgt im Winter (der in der Dominikanischen Republik niemals kalt ist) -5 und im Sommer -6 Stunden.