domrep-reise.de
Dominikanische Republik - Über die Geschichte der DomRep
 Reiseangebote: ›› alle DomRep Reisen ›› mit Frühstück ›› mit Halbpension ›› mit all inclusive
 Dominikanische Republik
 Domrep Startseite
 Die Domrep - Allgemeines
 Geschichte der Domrep
 Reisevorbereitungen
 Sport und Freizeitangebote
 Dies und Das
 Dominikanische Küche
 Domrep Landkarte
 Domrep Wetter
 Dom Rep mit Kindern
 Was man nicht tun sollte
 Orte und Regionen
 Domrep Mitte
 Jarabacoa
 Santiago de los Caballeros
 Domrep Norden
 Cabarete
 Luperon
 Puerto Plata
 Sosua
 Domrep Osten
 Playa de Grande
 Samana
 Punta Cana
 Las Galeras
 Domrep Süden
 Santo Domingo
 Bayahibe
 Barahona
 Boca Chica
 Juan Dolio
 Altos de Chavon
 
 

Dominikanische Republik Geschichte

Die Dominikanische Republik wurde schätzungsweise 2600 v. Chr. von den Taino Indianern besiedelt. Diese Indianer waren wie so viele ihrer Kulturgenossen ein zutiefst naturverbundenes Volk, das nie mehr von der Natur einforderte als es selbst zum Leben brauchte.


Taino Skuptur
  Die verschiedenen Indianer Kulturen im Bereich der Karibik standen vor allem über den Handel miteinander in friedlicher Verbindung. Die Stämme der Tainos hatten alle eigene Anführer. Es gab aber ein Oberhaupt, dem alle Tainos Untertan waren. Der Name dieses Mannes war Guacanagari. Er war gewissermaßen der König der Tainos, auch wenn die einzelnen Sippen weitestgehend autonom lebten. Die Tainos waren bewandert in der Herstellung von Nahrung und Stoffen. Ferner verstanden sie sich auf die Herstellung von Schmuck. Sie hatten sogar Lagerhallen, in denen sie ihre Handelsgüter aufbewahrten.

Am fünften Dezember 1492 entdeckt Christoph Columbus die Insel. Die Insel wurde von den Indianern, die nun schon seit gut 4000 Jahren auf ihr lebten, Quisqueya genannt (Mutter allen Landes). Columbus nannte die Insel jedoch Hispaniola (Klein-Spanien). Diesen Namen trägt die Insel bis heute. Die Indianer empfingen die Fremden mit offenen Armen und freundschaftlich. Als Kolumbus mit einem seiner drei Expeditionsschiffe, der Santa Maria, vor der Insel auf Grund lief und in Seenot geriet, eilten die Tainos ihm und seinen Leuten mit Kanus zur Hilfe. Die Besatzung konnte gerettet werden. Als Zeichen der Anerkennung und des Dankes überreichte Admiral Columbus dem König Guacanagari seinen roten Mantel. Im Gegenzug erhielt Columbus nichts Geringeres als die goldenen Krone, die das Haupt Guacanagaris zierte, zum Geschenk. Diese, im Grunde genommen, zutiefst noble Geste des Königs der Tainos bedeutete für Columbus nur eins: Ein Symbol der Unterwerfung!

Die Tainos waren meist fast völlig nackt. Ganz so wie es ihrer Lebensart und dem Klima entsprach, zeigten sie sich unverhüllt. Zudem war offensichtlich, dass sie den Spaniern gegenüber keineswegs misstrauisch, sondern hilfsbereit waren. Allerdings war dies in den Augen der Spanier nicht nur ein Indiz für die Natürlichkeit dieses freundlichen Volkes. Es bewies auch ihre Wehrlosigkeit….und sie hatten Gold. Unter den Inseln der Karibik hatte es die Insel der Taino Indianer dem Entdecker Columbus wohl besonders angetan. In seinen Berichten schwärmte er von der Schönheit der Insel und der Strände. „Unbeschreiblich gut“, erschien ihm alles an dieser Insel. Und so gründete Columbus die erste Siedlung auf dem Boden der neugetauften Insel Hispaniola. Diese Siedlung nannte er „La Navidad“ (Weihnachten), da sie am Nikolaustag gegründet wurde. Als Columbus seine Rückreise nach Spanien antrat, um von den Erfolgen seiner Expedition zu berichten, lies er etwa 40 Männer in Fort La Navidad zurück. Ihre Aufgabe bestand darin Gold zu finden. Den Männern wurde das Nötigste an Versorgung und Gütern dagelassen. Ansonsten lebten sie von und durch die Unterstützung der Taino Indianer, die ihnen zeigten wovon man sich ernähren und somit auf der Insel überleben konnte.

Nach einigen Wirren kehrte Columbus am 28. November 1493 nach Hispaniola zurück. Doch diesmal nicht mit einer kleinen Exeditionsflotte. Er kam mit 17 Kriegsschiffen und über 1.000 Männern unter Waffen. Columbus fand La Navidad niedergebrannt vor. Die zurückgebliebenen Männer waren alle tot. Es stellte sich heraus, dass die Männer auf ihren Expeditionen ins Landesinnere nicht nur der Suche nach Gold nachgegangen waren. Es war auch zu Übergriffen auf die Eingeborenen gekommen – in Form von Plünderungen und Vergewaltigungen. Im Dorf Guacanagarís erfuhr Columbus, dass Kazike Caonabo und seine Leute aus dem Landesinneren dem Treiben der Spanier ein blutiges Ende gesetzt hatten.

Columbus gründete die Siedlung La Isabella und ging von nun an auch ins Landesinnere vor. Rasch mussten die Tainos zu ihrem Entsetzen herausfinden, dass der sonderbare Fremde und seine Leute nicht in friedlicher Absicht zurückgekehrt waren. Columbus war auf Gold aus! In der Heimat hatte er ebenso viele Neider wie Gönner. Seine Expedition hatte viel Geld gekostet – Geld, das zum Teil von eben jenen Gönnern stammte. Nun wollte Columbus nicht mit leeren Händen zurückkehren, sondern mit Reichtum in Form von Gold. Er lies Goldminen errichten. Die Männer der Tainos wurden unter Anwendung und Androhung von Gewalt durch die spanischen Besatzer zur Arbeit in den Goldminen gezwungen. Die Knochenarbeit, die diese Männer in den Stollen der Goldminen zu leisten hatten, kostete viel das Leben. Die Frauen und Kinder der Tainos waren der Willkür und Brutalität der spanischen Truppen völlig ausgeliefert. Totschlag, Vergewaltigungen und andere Formen sinnloser, grausamer Gewalt waren an der Tagesordnung. Der plötzlichen Armut und Entwürdigung der Tainos folgten Epidemien und Hungersnöte. All dies begleitet vom Arbeitszwang und der Unterdrückung durch die grausamen Eroberer. Die Spanier sicherten ihre Goldminen gegen jegliche Widerstände mit Forts und Waffengewalt. Die Tainos mussten ständig Arbeitskräfte und Nahrung liefern. Viele Tainos konnten diese Schmach nicht länger erdulden. Zu Hunderten gingen sie in die Wälder und nahmen sich und ihren Kindern das Leben.

Wie verheerend und dynamisch der Völkermord der Tainos voranschritt, veranschaulichen folgende Zahlen: Im Jahre 1496, gerade einmal vier Jahre nach der ersten Landung der Spanier, lebte schätzungsweise nur noch ein Drittel der Tainos! Man geht davon aus, dass ihre Zahl vor dem Eintreffen der Spanier in etwa eine halbe Millionen betragen hat. Bereits im Jahr 1533 lebten nur noch einige Hundert. Diese Zahlen sind umso erschütternder, wenn man bedenkt, dass dieser Genozid an den Tainos nur eine frühe Etappe in der Vernichtung der etwa 500 Indianernationen darstellt.

Nachdem nahezu alle arbeitsfähigen Männer tot waren, teilten die Spanier die Hinterbliebenen Frauen, Kinder und Alten unter sich auf, damit diese ihnen weiter zu Diensten waren. Ab 1511 wurden etwa 10 Millionen Sklaven aus Afrika nach Amerika geschifft und dort als neue „Arbeitstiere“ eingesetzt. Auf diesen Zeitraum geht die Mischung der Ethnien zurück, die heute die Dominikanische Republik und Haiti, sowie auch die anderen Länder der Karibik kennzeichnet. Die wenigen verbliebenen Indianer (heute gibt es auf Hispaniola schon lange keine Indios/Indianer mehr) mischten sich mit den Schwarzen und die hellhäutigen Unterdrücker verfügten über die Frauen beider Rassen, wie es ihnen gefiel. Eine weitere Vermischung verschiedener Ethnien fand statt, als 1838 etwa 500.000 Asiaten als billige Arbeiter in die Karibik kamen. Dies lag daran, da viele der ehemaligen Sklaven (die Sklaverei wurde kurz zuvor abgeschafft) anfingen mehr Lohn zu verlangen und teilweise die Arbeit aus Protest niederlegten.

Im Jahre 1804 erlangte Haiti, der Nachbarstaat der Dominikanischen Republik auf Hispaniola, als erster Karibikstaat die Unabhängigkeit. Die weißen Eroberer verließen nahezu vollständig das Land. Daher ist der Großteil der Bevölkerung Haitis heute auch schwarz (etwa 80%). Der Rest sind Mulatten. In zwei Kriegen eroberten die Haitianer den spanischen Teil der Insel (die heutige dominikanische Republik). Im Jahre 1844 entstand die Dominikanische Republik als solche. Überaus bedauerlich ist, dass sich trotz (oder vielleicht gerade weil) der Geschichte Hispaniolas, die so sehr von Unterdrückung und sinnlosem Rassenhass geprägt ist, selbst heute noch ein ausgeprägtes, rassistisches Gedankengut in der Dominikanischen Republik hält. Dies wird insbesondere offensichtlich, wenn man die Zeit von 1930 bis 1961 betrachtet. Damals herrschte ein grausamer Diktator namens Trujillo. Er war unter anderem durch die tatkräftige Unterstützung der USA an die Macht gekommen und pflegte eine rassistische Politik. Trujillo schminkte sich selbst das Gesicht weiß, da er eine Abneigung gegen die dunkle Haut empfand! Sein ausgeprägter Hass gegen die dunkelhäutigen Schwarzen gipfelte in der Ermordung von etwa 18.000 schwarzen Haitianern an der Grenze im Jahre 1937. Die rassistische Ideologie Trujillos ging sogar so weit, dass er 1938 anbot bis zu 100.000 jüdische Flüchtlinge aufzunehmen. Er erhoffte sich davon eine „Aufhellung“ des dominikanischen Teints. 1961 wurde Trujillo ermordet.

Im Allgemeinen ist es selbst noch heute so, dass hellhäutigere Dominikaner/Innen gesellschaftlichen höher gestellt sind. Sie erhalten die besseren Jobs und somit mehr Anerkennung. Sie stehen nicht auf der „schwarzen“ Schattenseite der rassistischen Vorurteile. Doch wer zu dunkelhäutig ist – geradeso wie ein armer Haitianer (Haiti ist viel ärmer als die Dominikanische Republik), der auf die Zuckerrohrfelder gehört – derjenige muss zusehen, dass seine Kinder eine hellere Hautfarbe als seine haben werden. Nur so werden sie bessere Chancen haben, dass etwas aus ihnen wird. Wenn man sich dies bewusst macht, dann wird man auch die sonderbar weiß geschminkten Mädchen in den Touristen Discos mit anderen Augen sehen.

 

 
 Domrep Reiseservice
Service Hotline Deutschland:
0049 +991 2967 67238
Hotline erreichbar:
Mo.-Freitag:  08:00-22:00 Uhr
Samstag:      09:00-22:00 Uhr
So./Feiertag: 11:00-22:00 Uhr
 
 Domrep Aktivurlaub
Auch sportliche Möglichkeiten für aktive Urlauber fehlen bei einem Urlaub in der Dominikanischen Republik nicht.
 Domrep kulinarisch erleben
Auch kulinarisch weiß die Domrep zu überzeugen. Genießen sie die dominikanische Küche.
 Traumstrände in der Domrep
Urlaub in der Domrep heißt karibisches Flair erleben an weißen feinsandigen Traumstränden.
 
 
© domrep-reise.de 2012-2016 | Impressum