Reisevorbereitungen

Reisevorbereitungen
Was die Einreise und Aufenthaltsbestimmungen der Dominikanischen Republik betrifft, so gibt es dabei eigentlich keine Besonderheiten. Ein Visum wird für Besucher aus Deutschland, Österreich und der Schweiz erst ab mehr als 90 tagen Aufenthaltsdauer erforderlich. Jedoch müssen Touristen bei Einreise eine so genannte Touristenkarte erwerben. Diese kostet etwa 10 US-Dollar. Die Ausreise schlägt mit einer Flughafensteuer in Höhe von 20,– US-Dollar zu Buche. Oftmals ist diese Steuer bereits im Flugpreis enthalten. Selbstverständlich wird ein Reisepass (bzw. Kinderausweis) benötigt, der noch mindestens drei Monate gültig ist. Wer einen Bargeldwert von über 10.000 US-Dollar einführt, muss dies bei Einreise in der Zollerklärung kenntlich machen. Auch wenn keine speziellen Impfungen oder dergleichen für einen Aufenthalt in der Dominikanischen Republik nötig sind, so muss man doch um einige gesundheitliche Risiken wissen, die in der Dominikanischen Republik existieren. Eine entsprechende Vorsicht und richtige Verhaltensweisen senken das Risiko sich eine Erkrankung/Infektion einzufangen jedoch erheblich.

Impfungen
Zunächst sollte ein Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie und Hepatitis A bestehen. Bei Aufenthalt von mehr als vier Wochen sollte man auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus geimpft sein. Elendsviertel und Gegenden, in denen Überschwemmungen vorliegen, sollte man möglichst meiden. Besonders wichtig ist ein effektiver Schutz gegen Mückenstiche. Vor allem in der Regenzeit sind tagaktive Mücken unterwegs, die das berüchtigte Denguefieber übertragen können. Diese Erkrankung ist eine äußerst ernstzunehmende Gefahr, die bisweilen lebensbedrohlich ausfallen kann. Fast jedes Jahr kommt es zu Ausbrüchen von Denguefieber in der Bevölkerung. Eine weitere Infektion, die man sich über Mückenstiche einhandeln kann, ist die Malaria vom tropischen Typ. Hier besteht das Infektionsrisiko über das ganze Jahr hinweg. Infektionen treten in den Provinzen im westlichen Tiefland häufiger auf als anderswo. Besonders gering ist das Risiko in den Küstenregionen. Malaria bricht stets verzögert aus (einige Tage oder mehr als eine Woche nach der Infektion). Es kann also sein, dass die Erkrankung erst nach dem Urlaub auftritt und nicht sofort als Malaria erkannt wird. Dies muss insofern beachtet werden, da Malaria eine meldepflichtige Krankheit ist!
Man sollte also Getreu dem Credo: „Währet den Anfängen!“, handeln und sich bestmöglich gegen Mückenstiche schützen. Das heißt man sollte vor allem bei Trips in bewaldeter, tropischer Umgebung weite Kleidung tragen und freie Körperpartien mit Insektenschutzmittel einreiben. Ein Moskitonetz für die Nacht ist absolut empfehlenswert.

Eine weitere Rolle spielen Durchfallerkrankungen. Mittels bedachter Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene kann man aber auch dieses Risiko größtenteils umgehen. Obst und Gemüse sollte stets möglichst frisch sein und ordentlich abgewaschen werden. Das Leitungswasser in der Dominikanischen Republik ist als Trinkwasser ungeeignet. Abgepacktes Trinkwasser lässt sich in entsprechenden Geschäften erwerben. Eine weitere Besonderheit muss im Rahmen des Fischverzehrs genannt werden (die dominikanische Küche ist relativ fischhaltig). Von April bis September besteht die Gefahr, dass Fische giftige Algen aufgenommen haben, die auch für den Menschen gefährlich sind und zu ausgeprägten Vergiftungen führen können. Tückisch ist dabei, dass die Fische selbst augenscheinlich unbetroffen sind. Man sieht ihnen die Vergiftung gar nicht an. Wenn eine solche Infektion der Fischbestände vorliegt, wird in den betroffenen Gebieten stets eine Warnung herausgegeben.